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Der Anfang: Deutschland Weltreise

Aufbruch ins Ungewisse

Am
11. Juli 2018

Nach der Idee und den Vorbereitungen geht es also jetzt endlich los. Wir haben es geschafft und wir brechen auf ins Ungewisse! Während ich diese Zeilen schreibe sitzen wir endlich im Bus. Unsere Wohnung ist leer, die Schlüssel sind abgegeben und wir sind so nervös wie nie. Das war mal wieder alles andere als perfekt geplant. Der Auszug war eine extreme Herausforderung – dritter Stock, 30° C im Schatten und irgendwie mehr Sachen, als wir gedacht haben. Wir haben festgestellt, dass es viel schwerer ist, einen Auszug zu gestalten, in dem am Ende kein einziges Ding mehr in der Wohnung ist, als einen Umzug. Normalerweise versuchen wir Dinge von einer dunklen Ecke einfach in der neuen Wohnung wieder in eine dunkle Ecke schieben zu können. Jedenfalls haben wir es heute geschafft. Endlich! Und zwar wirklich keine Sekunde zu früh waren wir um 14 Uhr mit dem letzten Auto vom Lager zurückgekehrt und um 15 Uhr kam bereits die Bahn.  

Ein Tag vor der Abreise

Interessanterweise hat uns am Tag bevor wir endlich losfahren konnten einfach alles gestört. Die Wohnung war noch nicht so weit, unsere Kaffeemaschine hat den Geist aufgegeben. Der Nachbar hat mit dem Rasenmäher gekämpft und wir hatten noch so unendlich viele Verabschiedungen vor uns, die unseren Abschied noch schwieriger machen würden. Es hilft nichts. Wir haben stundenlang unsere Wohnung ausgeräumt, geputzt und haben uns dann auf den Weg zu unseren Freunden und Verwandten gemacht, um uns zu verabschieden. Es war wirklich schlimm und viele Tränen wurden vergossen. Aber dann machten wir uns auf zu unserer Reise.

Abfahrt nach Frankfurt

Die Bahn ins Ungewisse, das erste Transportmittel zum Flughafen und damit irgendwie das Tor zur Welt. Entgegen aller Herausforderungen sind wir jetzt auf dem Weg, ohne wirkliches Ziel und ohne klare Angaben, wo es lang geht. Für mich als Deutscher ist das alles sehr schwer zu verstehen. Total euphorisch haben wir versucht, jede Sekunde nach unserem Ausgang in Polarsteps zu dokumentieren. Jeder Schritt war ein wahnsinniges Gefühl. So aufgeregt und motiviert haben wir uns noch nie gefühlt. Wir sind unglaublich erleichtert, wir haben es geschafft und wir werden es weiterhin schaffen. Unser erstes Ziel steht also fest: Fès im Herzen von Marokko.

 

In Europa haben sie die Uhren, in Marokko haben wir die Zeit. – marokkanisches Sprichwort

Dieses Sprichwort hat uns vor allem motiviert unsere Reise in Marokko zu beginnen. Denn nach all der Aufregung der Abreise werden wir versuchen unsere ersten Reisetage als Urlaub zu betrachten und möchten erstmal alte Gewohnheiten ablegen und neue erlernen. Zum Beispiel müssen wir besser mit unserem Reisegepäck umgehen können – Rucksack einräumen und ausräumen und unnötigen Ballast entdecken und loswerden.

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