Osaka – zwischen Tradition und Moderne

Japan Weltreise
Am
18. Januar 2019

Wir sind von Tokyo mit dem Nachtbus nach Osaka gefahren. Der Bus war super angenehm und wir hatten genug Platz zum Schlafen. Die Busfahrt ist die günstigste Alternative um nach Osaka zu fahren. Außerdem konnten wir somit die Unterkunft für eine Nacht sparen. Der einzige Nachteil lag daran, dass wir bereits um 6 Uhr morgens in Osaka ankamen und hier durften wir erst um 18 Uhr in unsere nächste Unterkunft einchecken!

Die Ankunft in Osaka

Nach unserer Ankunft sind wir direkt zum Bahnhof gelaufen und haben unsere Rucksäcke in einem Spind eingesperrt. Danach wollten wir erst Mal Frühstücken. Da die meisten Cafés in Osaka erst gegen 10 Uhr öffneten, liefen wir umher und suchten vergebens im Bahnhof nach einer Möglichkeit zum Frühstücken. Als wir uns bereits, mit unserem Schicksal abgefunden hatten und zu einer großen Burger Kette unserer Wahl gehen wollten, öffnete zu unserem großen Glück ein Café direkt nebenan.

Mit vollem Bauch und voller Tatendrang ging es nach dem Frühstück direkt in die Stadt. In Japan waren wir noch nie so früh in der Stadt. Die Stadt kam einer Geisterstadt gleich und es gab nur vereinzelt Menschen auf der Straßen. Auf unserem Abenteuer in Osaka haben wir uns entschlossen zunächst nicht weiter wegzufahren, sondern alles rund, um die Namba Station zu erkunden. Wir gingen nach Norden über die Dotonbori Brücke in die Stadt hinein. Wir wollten zunächst einen kleinen Besuch am Hozenji Schrein machen und dort hatte Mahtab tatsächlich die Möglichkeit bei einem Wassergebet teilzunehmen. Das war wirklich spannend. Nachdem wir dann etwas müde gewesen sind, sind wir in den Mitsu Park gegangen.

Nach einem langen Spaziergang haben wir in einem Café eine Pause gemacht und die Zeit vertrieben, bis es endlich soweit war. Danach sammelten wir unsere Rucksäcke am Bahnhof auf und gingen zu unserer Unterkunft. Als wir in die kleine und schnuckelige Wohnung betreten haben, waren wir beide einfach glücklich und froh! Solche Momente haben wir immer wieder. Die Momente, wo wir merken wie wertvoll unsere vier Wände ist.  Neben der ganzen Reisen und Abenteuer brauchen wir trotzdem auch ein Ort wo wir einfach unsere Ruhe haben und einfach abschalten können. Sogar von Reisen planen und zu viele Eindrücke abschalten können


Unsere ganz eigene Wohnung in Japan

Unsere Wohnung in Osaka war richtig großartig und wir waren rundum begeistert! Sie war für japanische Verhältnisse riesig und sie hat alles gehabt, was wir brauchten. Das Bad mit den ganz vielen Knöpfen, um die Temperatur der Badewanne und Dusche einzustellen. Das Licht mit Wärmeeffekt und auch einen Fernseher über der Badewanne. All das ist der absolute Luxus für Japaner und das hat uns auch verdammt super gefallen. Da Mahtab ein bisschen krank war, haben wir die erste zwei Tage die Ruhe in der Wohnung genossen. Für uns war erst einmal Pause angesagt. 


Osaka-Castle

Das wunderschöne Osaka Schloss ist ein „Must-see“ bei einer Reise nach Osaka. Als wir dort ankamen, bestaunten wir direkt aus der Ferne das Schloss. Zunächst liefen wir durch die weitläufige und wunderschöne Parkanlage bis wir die Burg erreicht haben. Der Innenhof umgibt ein massives und schönes Gebäude. Vor der Burg stand ein Entertainer mit seiner Ausrüstung und hat die gute Laune verbreitet.


Das Restaurant: Zauo Namba Honten ! 

Da wir etwas Neues erleben wollten haben wir uns für ein Restaurant in Shinsekai entschieden. Das war für sich bereits ein außergewöhnliches Abenteuer. Hier haben wir die Möglichkeit gehabt in verschiedenen Becken unser Abendessen zu angeln! In jedem Becken haben unterschiedliche Fische in unterschiedlichen Größen auf die Köder gewartet. Als wir mit unseren Angeln am Rande der Becken standen, hatten wir ein ziemlich schlechtes Gewissen uns haben auch festgestellt das wir beide nicht zum Angler taugen.

Es dauerte knapp eine Stunde, bis wir unsere Fische am Haken hatten in einem vollen Becken voller Fische. Sogleich kam eine Kellnerin angesprungen, um uns den Fisch vom Haken zu nehmen und den frischen Fisch zum Koch zu bringen. Um Ehrlich zu sein, wir könnten uns nicht entscheiden, ob dass alles eine gute oder sehr schlechte Idee war! Aber eins sind wir uns einig, dass wir richtig froh sind heutzutage unser Essen kaufen zu können und nicht mehr jagen oder fischen zu müssen.


Umeda Sky Building

Das Umeda Sky Building hat uns komplett umgehauen. Die wunderschöne Bauweise und Architektur mit einer beeindruckenden Aussicht auf die Stadt ist auf jeden Fall sehenswert. Alleine mit dem Fahrstuhl aus Glas hochzufahren und dann noch die weitere drei Stockwerke mit einer freischwebenden Rolltreppe in 150 Meter Höhe zu fahren, ist unvergesslich. Dazu kommt noch, dass die Aussicht atemberaubend schön ist und wir konnten von hier wunderbar die Stadt von oben betrachten. Alles in allem war es für uns, ein sehr beeindruckendes Erlebnis, das wir nicht so schnell vergessen werden.


Riesenrad auf der Dachterasse eines Einkaufszentrum

Das letzte Spektakel in Osaka war für uns das Riesenrad fahren auf dem Dachgeschoss vom „Hep Five“ Einkaufszentrum. Wir glauben so was sieht man wirklich nur in Japan.

Alles in allem waren wir gerne in Osaka und werden die Stadt sehr vermissen. Aber wir freuen uns auch schon auf unser nächstes Abenteuer in Kyoto!


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